Heute wurde in Hamburg vom Hamburger Senat ein neues Fischereigesetz beschlossen. Es anerkennt das Hobby-Fischen als sozioökonomisch wertvollste Art der Fischerei.

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Wen wunderts, dass hier in Hamburg die grösste Street-Fishing-Szene Europas existiert? ©FN2019

Der Hamburger Staatsrat Andreas Rieckhof sagt: «Mit den Neuregelungen wollen wir in Hamburg ein modernes Fischerei- und Angelrecht umsetzen, das neben den EU-Vorgaben auch den aktuellen Naturschutz- und Tierschutzstandards Rechnung trägt. Es geht nicht um pauschale Angelverbote, sondern um differenzierte Lösungen, die die Interessen ausgleichen.»

Dies sind wichtige Neuerungen:
Fischbestände sollen gestützt und erhalten werden unter Berücksichtigung von Artenvielfalt und Gewässerschutz. Hierfür sollen moderne Hegeinstrumente zum Einsatz kommen, insbesondere Entnahmefenster und die Anpassung der Schonzeiten an aktuelle klimatische Gegebenheiten bei zusätzlicher Flexibilität für Angelvereine durch Ausnahmemöglichkeiten.

Geht Hamburg mit gutem Beispiel voran?

Auch wenn wahrscheinlich nicht alles Gold ist, was glänzt: Mit dem neuen Fischereigesetz, das heute (12.03.2019) in der Hansestadt beschlossen worden ist, geht Hamburg meines Erachtens in die richtige Richtung. Entnahmefenster, eine Anpassung der Schonzeiten an klimatische Gegebenheiten (wie den Hitzesommer 2018) – das sind Punkte, die bei uns leider (noch) völlig starr geregelt sind. Ich bin nun gespannt, wie die rund 120’000 Fischerinnen und Fischer in Hamburg (mit der grössten Street-Fishing-Szene Europas) mit diesem neuen Gesetz umgehen.

Mit einem kräftigen Fischergruess, Dompy

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