Vor wenigen Tagen noch war die Hoffnung gross, dass Forscher dem Geheimnis der wiederkehrenden Forellen-Massensterben (seit 2015) auf die Spur gekommen sein könnten («fischernews.ch» berichtete). Leider hat sich diese nicht bewahrheitet, wie nun herausgekommen ist.

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Die Hoffnung ist zerplatzt – die Suche nach den Ursachen für die Forellen-Massensterben geht (noch) weiter. Foto © Dompy

Weder konnte eine neue Unterart des Reovirus‘ für die diversen Massensterben von Forellen in der Thur unterhalb von Bütschwil (SG) verantwortlich gemacht werden, noch Schwermetalle. Zumindest diese beiden Erkenntnisse konnten die Forscher gewinnen.

Seit 2015 kam es wiederholt während den Sommermonaten zu Massensterben bei Forellen in der Thur, an denen jeweils bis zu 80 Prozent des Forellenbestandes eingingen.

Auch wenn es ein herber Rückschlag ist, dass man bisher noch keine Ursachen für die Massensterben finden konnte: Der Kanton St.Gallen sucht – bis auf Weiteres – weiter.

Fungizide aus der Landwirtschaft als (Mit-)Ursache?

Bei persönlichen Gesprächen habe ich erfahren dürfen, dass in den beprobten Fischen Ausschläge bei einzelnen Chemikalien festgestellt worden sind. Offensichtlich handelt es sich dabei um Rückstände von Fungiziden aus der Landwirtschaft. Diese hätten sich in den Organen der Fische angereichert. Ob und inwieweit die Ansammlung dieser Landwirtschaftsgifte für die Forellen-Massensterben verantwortlich sind, darüber können zum jetzigen Zeitpunkt noch keine verlässlichen Aussagen getätigt werden. Wir hoffen auf baldige News!

Mit einem kräftigen Fischergruess, Dompy.

 

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