Das «3R Kompetenzzentrum Schweiz» (3RCC) unterstützt sechs Projekte mit insgesamt 1,2 Millionen Franken zur Förderung des 3R-Prinzips (Ersatz, Reduzierung und Verbesserung von Tierversuchen).

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Die aus den Kiemen der Regenbogenforelle gewonnene Zelllinie RTgill-W1 eignet sich für Toxizitätstests mit Chemikalien. © Foto: Yang Yue

Die sechs ausgewählten Projekte enthalten innovative Ansätze zum Ersatz von Versuchstieren durch Zellkulturen oder auch neue Strategien, die das Wohl der Tiere verbessern und den Einsatz von lebenden Versuchstieren verringern. Alle Projekte haben zum Ziel, Tierversuche an Schweizer Forschungseinrichtungen zu ersetzen, zu reduzieren oder zu verbessern und dadurch den Tierschutz zu erhöhen. Gleichzeitig will man zuverlässigere, reproduzierbarere und für den Menschen relevantere Ergebnisse erzielen.

Für ihr Projekt erhält die Eawag-Forscherin Kristin Schirmer rund 251’000 Franken zugesprochen. Sie möchte ihren bereits ISO-zertifizierten Toxizitätstest mit Fischzellen komplett ohne Tierversuche ausführen. Dazu plant sie das für das Zellwachstum aktuell noch notwendige fötale Kälberserum durch ein Medium ohne tierische Komponenten zu ersetzen.

Quelle: eawag

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